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Seelische Gesundheit |mental health | Suizidprävention

Es kommt vor, dass wir müde sind, uns ohne Grund traurig, erschöpft, frustriert oder hoffnungslos fühlen. Es kommt vor, dass wir einfach in Ruhe gelassen werden wollen, unsere Gedanken sich im Kreis drehen und wir dasitzen und nicht wissen, was wir die letzten 20 Minuten gemacht haben.

Nach wie vor ist die Akzeptanz dieser Symptome weit nicht so groß wie bei körperlichen Beschwerden. Sie sind ein Hinweis darauf, dass etwas gerade nicht gut ist. Womöglich nervt die Arbeit, unser/e Partner/in bringt uns zur Weißglut oder die Kinder fordern die ganze Aufmerksamkeit.

 

Was aber hilft in solchen Momenten? Ein erster Schritt kann es sein, diese Momente ernst zu nehmen, und fürsorglich mit uns umzugehen. Alle Gefühle haben ihre Berechtigung; auch die, die wir nicht so gerne mögen wie Trauer, Wut, Einsamkeit, Kränkung, Enttäuschung.


Wir können gegensteuern, wenn wir uns als wirksame Wesen begreifen. Kleine bewusste Pausen sind auch in einem gestressten Alltag realisierbar.

Drei Minuten Kaffeepause lassen sich einrichten. Wie wir diese Pausen füllen, liegt an uns. Nehmen wir wieder das Handy zur Hand oder gelingt es uns, einfach den Kaffee zu trinken? Wie geht es mir gerade, was fühle ich, was ist mir heute schon gelungen, auf was freue ich mich? Fragen, die wir uns in diesen drei Minuten selbst stellen können, und die Pause dadurch zu einer kleinen Psychohygiene-Insel werden lassen.

Viele Menschen sind sehr hilfsbereit und fürsorglich. Sie kümmern sich gerne um andere und sind stark auf ihre Mitmenschen ausgerichtet.

Damit du gut für andere da sein kannst, muss es dir möglichst gut gehen.

Es hat also nichts mit Egoismus zu tun, wenn du gut auf dich achtgibst. So komisch es klingt, der einzige Mensch, den du ein Leben lang begleiten wirst, bist du selbst. Du darfst für dich wichtig und wertvoll sein, und du darfst dich um dich kümmern.

 

Wenn die Seele verschnupft ist, die „inneren Kritiker:innen“ nicht verstummen wollen oder einfach alles zu viel wird, 

kann ein Gespräch oder ein Chat weiterhelfen.

Wir haben ein Ohr für alle Sorgen und Nöte – egal, wie groß oder klein sie erscheinen mögen.

Niemand muss alleine leiden, wir sind 24/7 unter der Nummer 142 und täglich von 16.00 bis 23.00 Uhr im Chat unter Telefonseelsorge Österreich zu erreichen. Auch per Mail oder Messenger ist Beratung möglich: 0660 / 142 0 142 oder www.onlineberatung-telefonseelsorge.at

 

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